International expansion unlocked.
STAYERY.
goes Austria.
Mit der Unterzeichnung des Pachtvertrags für ein Serviced-Apartment-Projekt in Wien setzt STAYERY erstmals einen Standort in Österreich. Kein Zufall – sondern die logische Konsequenz einer klaren Marktlogik: hohe touristische Nachfrage, wachsendes Interesse an flexiblen Unterkunftsformen und ein Segment, das noch erheblich Luft nach oben hat.
Bekannte Gäste, bewährte Performance
Österreich bietet nach Deutschland einen naheliegenden nächsten Expansionsschritt. Der Markt zählt zu den stabilsten Tourismusdestinationen Europas und erreichte 2025 Höchstwerte mit rund 157,29 Mio. touristischen Übernachtungen und 48,17 Mio. Gästeankünften (1).
Innerhalb Österreichs führt an Wien kaum ein Weg vorbei. Mit über 20 Mio. Übernachtungen und einem internationalen Gästeanteil von rund 83 % ist die Stadt der klare urbane Nachfragehub des Landes (1, 2). Deutschland ist mit rund 21 % der internationalen Gäste (2025) der wichtigste Quellmarkt – ein klarer Vorteil für STAYERY, da sich bestehende Kundengruppen gezielt auch für den Standort in Österreich aktivieren lassen (5). Gleichzeitig zeigt Wien eine stabile Hotelperformance mit rund 73 % Auslastung, einer ADR von etwa 140 € und einem RevPAR von rund 103 € (3).
Auch im DACH-Vergleich bestätigen sich Wien’s stabile Leistungskennzahlen: Wiens RevPAR von rund 103 € liegt im selben Leistungscluster wie München (ca. 103 €) und über Märkten wie Hamburg (ca. 98 €) oder Berlin (ca. 90 €) (3). Gleichzeitig wächst die Nachfrage (+6,5 % Übernachtungen (YoY) weiter, was die Marktresilienz zusätzlich unterstreicht (1).

Serviced Apartments:
Nische im Aufwind
Das Segment ist groß genug, um zu funktionieren – und klein genug, um zu wachsen. Das bestehende Beherbergungsangebot der Stadt Wien umfasst rund 44.981 Zimmer, davon etwa 3.023 Serviced-Apartment-Einheiten, was einem Segmentanteil von rund 6,7 % entspricht (3). Angesichts der wachsenden Nachfrage und sich verändernder Reisemuster stiegen die Nächtigungen in Apartment- und Serviced-Apartment-Konzepten zwischen 2019 und 2024 um rund 66,4 % bzw. etwa 1,1 Mio. Übernachtungen (4).
Diese Nachfrageentwicklung nach flexiblen, wohnungsähnlichen Unterkunftsformen zeigt sich auch auf der Angebotsseite: Rund 15 % der aktuellen Entwicklungspipeline entfallen auf Serviced Apartments, ein klares Signal steigenden Investor- und Betreiberinteresses. (3).
Rund 45,4 % des bestehenden Angebots in Wien entfällt derzeit auf Midscale- und Upper-Midscale-Produkte, ein Niveau vergleichbar mit Salzburg (44,5 %) und ähnlich zu deutschen Metropolen wie Berlin (39,2 %) oder München (41,5 %) (3). Damit bewegt sich Wien in genau jener Produktstruktur, in der Serviced-Apartment-Konzepte wie STAYERY bereits in deutschen A-Städten funktionieren.
Nachfrage vielschichtig, Regulierung eindeutig: Rückenwind für STAYERY.
Wien ist kein Einzweck-Markt. Die Nachfragestruktur der Stadt ist breit – und spielt STAYERY direkt in die Hände. Klassischer Städtetourismus bildet die Basis: Mit einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von rund 2,3 Nächten zeigt Wien ein typisches urbanes Reisemuster.
Dazu kommt eine starke Meeting- und Kongresswirtschaft: 2024 fanden 6.619 Veranstaltungen mit rund 670.689 Teilnehmenden statt – und generierten allein rund 11 % der gesamten Übernachtungen (2). Und schließlich: relevante Long-Stay-Nachfrage durch projektbezogene Aufenthalte in Corporate Housing, Relocation, Forschung und Eventproduktion – getragen von Unternehmen und Institutionen wie Red Bull, Siemens oder der Universität Wien. Ein Konzept, das Short- und Long-Stay gleichzeitig bedient, trifft hier auf ideale Voraussetzungen.

Hinzu kommt struktureller Rückenwind aus der Regulierung. Mit der Bauordnungsnovelle 2023 hat Wien die Spielregeln für Kurzzeitvermietungen grundlegend verändert: Seit dem 1. Juli 2024 dürfen Wohnungen nur noch bis zu 90 Tage pro Jahr touristisch vermietet werden – ohne Ausnahmegenehmigung gilt diese Obergrenze stadtweit. Die bereits 2018 in Wohnzonen eingeführte Regulierung wurde damit auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet. Das Ziel ist klar: den dauerhaften Entzug von Wohnraum durch Plattformen wie Airbnb stoppen (6). Die Konsequenz für den Markt: Erste Beobachtungen zeigen einen spürbaren Rückgang der Inserate – regulierte Beherbergungskonzepte wie Serviced Apartments gewinnen strukturell.
Austria - We come to stay.
Für STAYERY stellt Wien damit einen logischen ersten Auslandsschritt dar: Die Stadt verbindet stabile Marktperformance mit einer noch moderaten Serviced-Apartment-Durchdringung, einer wachsenden Pipeline sowie einer breiten Nachfragebasis im Short- bis Long-Stay-Segment und bietet damit ideale Voraussetzungen für die internationale Skalierung des aus dem deutschen Markt etablierten Konzepts.
quellen
(1) Statistik Austria, 2025
(2) Wien Tourismus, 2025
(3) CoStar Group, 2026
(4) Christie & Co, 2025
(5) susanna.schweinberger@wien.info, 2026
(6) Stadt Wien, 2026